Feuer entfachen in der Natur – Survival-Kit für gemütliche Stunden

von | Jun 25, 2016 | Outdoor Survival | 0 Kommentare

Feuer kann nicht nur die Romantik anheizen, es kann auch Dein überleben sichern. Feuer wärmt, Du kannst Essen zubereiten und Wasser abkochen. Willst du im freien übernachten, wird Dir ein Feuer die nötige wärme spenden. Es gibt verschieden Möglichkeiten ein Feuer zu entfachen, in diesem Artikel wollen wir darauf eingehen.

 

Feuer entfachen mit Streichhölzern

 

Du solltest drauf achten das Deine Streichhölzer trocken bleiben. 

Ein nützlicher Trick: Tauche die Streichhölzer in flüssiges Wachs. Willst Du sie nutzen, dann kratze das Wachs einfach von dem Zündkopf. Das Wachs lässt das Streichholz außerdem länger brennen.

Des weiteren gibt es auch wasserfeste Sturmstreichhölzer. Die sind nicht sehr teuer und funktionieren auch bei Feuchtigkeit und Wind.

 

Feuer entfachen mit dem Zündstahl

 

Survival-Profis schwören auf das Zündstahl, denn es funktioniert auch bei Nässe. Selbst nach einer Flussdurchquerung oder wenn das Boot umgekippt ist kannst Du damit sofort ein Feuer entfachen.

Ein Zündstahl ist außerdem recht günstig und reicht für bis zu 3000 Zündungen.

Hier kannst Du Dir ein Zündstahl bestellen.

 

 

Feuerstarter

 

Um ein Feuer schnell in Gang zu bekommen, kannst Du Dir in Wachs getauchtes Zellstoff zu nutze machen. Baumwolllappen, Toilettenpapier oder Küchenpapier eignet sich sehr gut. Du benötigst nich sehr viel davon um ein Feuer zu entfachen. Deshalb schneide das in Wachs getränkte Zellstoff einfach in kleine Stücke. Du kannst diese außerdem in einer Wachsgetränkten Schachtel aufbewahren.

Wunderbar funktioniert auch der Esbit Trockenbrennstoff, der auch für die Esbitkocher genutzt wird.

 

 

Zunder für das Feuer

 

Den Zunder kannst Du schon mit ein paar Funken entfachen. Solange es noch trocken ist, sammelst Du den Zunder und bewahrst in in einem wasserdichten Behälter auf.

  • Samen mit feinen Härchen: Pusteblume
  • alte ausgefranste Baumwollfäden
  • Streichholzköpfe
  • Magnesium
  • Holzspäne / Heu
  • Baupilze oder die Rinde einer Birke (Diese Brennen sehr gut, lassen sich aber schwer mit einem Funken entzünden.)

 

 

Feuer entfachen mit Stahlwolle und einer Batterie

 

Je feiner die Stahlwolle desto besser. Es funktioniert jede Batterie, doch mit einem 9-Volt-Block funktioniert es am besten. Reibe mit der Stahlwolle an den Batteriekontakten. Dadurch entsteht ein Stromfluss und die feinen Stahlkabel fangen an zu glühen.

Nun musst Du behutsam pusten und zusammen mit dem Zunder das Feuer entfachen.

 

 

Feuerzeug

 

Das Feuerzeug ist natürlich die einfachste Variante. Doch bei Nässe und starkem Wind, sind eher andere Methoden besser.

 

 

Feuer entfachen mit dem Brennglas

 

Dies ist eine sehr langwierige Methode, doch sie funktioniert. Du musst den Zunder herrichten, also Moos, Blätter und trockenes Gras auf einen kleinen Haufen verdichten. Nun zentrierst du mit dem Brennglas die Sonne auf einen kleinen Fleck.

Wenn es anfängt zu qualmen musst du leicht pusten, Zunder auflegen und weiter pusten.

 

 

Der Fuzzy Stick (Tannenbäumchen)

Ist das Holz nass, dann schnitze einfach den Stock rundherum an, so das er aussieht wie ein Tannenbäumchen. So fängt er schneller Feuer. Bereite ein paar solcher Stöcker vor um das Feuer in Gang zu bekommen.

 

 

Hinweise:

  • Sei vorsichtig wenn Du mit Feuer hantierst.
  • Bevor Du geht oder eine Feuerstelle unbeobachtet lässt, ersticke es mit Sand oder Dreck, oder lösche es mit Wasser.
  • Achte auf Funken und Glutstücke. Bei Trockenheit kann sich ein Feuer schnell ausbreiten.

 

Hast Du noch andere Tricks um ein Feuer zu entfachen? Wir freuen uns über Feedback!

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