So baust du deine eigene Outdoor Dusche (und bist der Held beim nächsten Campingausflug)

von | Apr 12, 2016 | Outdoor Survival | 0 Kommentare

Du willst beim nächsten Festival nicht in die verdreckten Einwegduschen, beim Camping-Ausflug deine Freunde beeindrucken oder ganz einfach eine ganz spezielle Dusche haben? Dann erfährst du hier, wie du mit einfachsten Mitteln zum Duschhelden wirst.

 

DIE FIX-UND-FERTIG-VARIANTE

Die Schnell-Lösung ist eine fertige Camping-Dusche aus dem Baumarkt, die auf dem Zeltplatz ganz einfach an die Wasserleitung angeschlossen oder mit Wasser befüllt wird. Typischerweise bestehen diese einfachen Outdoor Duschen aus weniger schönen Wassersäcken aus Gummi und einer daran angesteckten Duschbrause.

Die Fertigdusche hängst du dann einfach an den nächsten Baum oder ans Dach des Wohnmobils und lässt dir das Wasser ins Gesicht prasseln. Wenn du darauf achtest, dass die Wassersäcke dunkel gefärbt sind, dann kannst du nach ein wenig Sonneneinstrahlung sogar warm duschen.

 

DIE KATZENWÄSCHE-VARIANTE

Dann gibt es auch noch die französische Variante. Einfach einen platzsparenden Planzenbesprüher einpacken und hohen Druck einstellen und schon hast du eine Outdoor Dusche im Taschenformat. Für die Katzenwäsche reicht es auf jeden Fall und die überraschten Blicke deiner Mitstreiter sind dir gewiss.

Zugegeben, so richtig heldenhaft klingt das noch nicht. Aber für echte Outdoor-Helden gibt es noch die „Do-it-yourself-Dusche“.

 

DIE HELDEN-VARIANTE

Was du für die DIY-Outodoor Dusche benötigst, sind ein Wasserbehältnis, ein Aufhängung (Seil oder Haken) und eine improvisierte Duschbrause. Die Materialien bekommst du in jedem Baumarkt für wenige Euro und kannst sie in einem kleinen Stoffbeutel überall hin mitnehmen.

Als Wasserbehältnis kannst du entweder einen Kanister aus Kunststoff mit einem Fassungsvermögen von 20-40 Litern nehmen oder als platzsparende Variante einen gummierten Wassersack nehmen. Befüllen tust du dein Behältnis entweder über den nächsten Wasseranschluss, mit Wasser aus dem Fluss oder indem du Regenwasser über eine Plane auffängst.

Über einen stabilen Haken oder ein Seil hängst du dein Behältnis in mindestens 2 m Höhe an den nächsten Baum und lässt das Wasser durch die Sonne erhitzen. Im Sommer wird das Wasser so schnell bis zu 70 Grad heiß, so dass du vor dem Duschen eventuell wieder kaltes Wasser dazugeben musst. Für echte Profis gibt es im Baumarkt auch Mischbatterien, die mit einem Gartenschlauch jeweils an ein Behältnis mit kaltem und warmen Wasser angeschlossen wird.

Als Duschkopf kaufst du dir entweder eine Brause mit Schlauch aus der Gartenabteilung im Baumarkt oder entscheidest dich für die Low-Budget-Option. Für letzteres nimmst du dir aus dem nächsten Supermarkt eine Tiefkühltragetasche mit verstärkten Griffen mit und spannst diesen unter deinen Wasserkanister bzw. deinen Wassersack.

Um den Duschvorgang zu starten lässt du das Wasser aus dem Behältnis langsam laufen. Die Heldenlösung besteht hier in einem zusätzlichen Seil, dass über einen Baumast geworfen und am Wasserbehälter festgemacht wird. Durch vorsichtiges Ziehen am unteren Ende des Seiles kannst du dein Behältnis ankippen und das kühle Nass genießen.

 

Welche Erfahrungen hast du mir Outdoor Duschen gemacht?

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